Wie man einen Blog auf seinem Computer zuhause aufsetzt

In diesem ersten richten Post soll es darum gehen, wie ich das hier alles zum laufen gebracht hab.

Kurze Vorgeschichte:

Ich war schon immer interessiert an Servern. „Server“, das hört sich so technisch und genial an, so nach dem, was im Hintergrund alles antreibt und ohne das alles zusammenbrechen würde, joa. Also wollte ich auch mal einen haben, für meine eigenen Dinge. Dies ist nicht mein erster Versuch, einen Webserver aufzusetzen, es gab schon viele, viele davor, die irgendwann gescheitert sind. Jedenfalls hatte ich irgendwann genug Erfahrung, um das alles mal so richtig richtig zu machen, und das hab ich jetzt geschafft.

Stand der Dinge

Zuhause steht ein bei mir ein NAS, welches mit einem Debian Stretch läuft, weil ich Debian mag. Die Ports 80 und 443 sind in der FritzBox für diesen Computer freigegeben. Auf der FritzBox läuft ein Client für einen Dynamischen DNS Service. Die Domain asagi.moe hat die Nameserver von Cloudflare bekommen. In Cloudflare existieren 3 CNAME (Verweise auf andere Domains) Einträge, alle für die gleiche DDNS Subdomain. Nämlich asagi.moe, cloud.asai.moe, dl.asagi.moe. Auf dem Server wurden 3 Virtual Hosts angelegt, einen für jede (Sub)Domain und jeweils ein eigenes Webroot auf einer zusätzlichen Festplatte. Also es laufen im Endeffekt drei Virtuelle Hosts mit unterschiedlichem Webroot, einer für diese Seite hier, einer für die OwnCloud und einer für eine Downloadseite.

Ja, das ist es im Grunde, keine Zauberei. Die Nächsten Überschriften werden sich näher damit befassen, wie die einzelnen Bestandteile aussehen und eingerichtet wurden.

1. Server und Router

Ich fang‘ ganz einfach mal beim Server an. Das Teil ist nicht besonders stark, sollte damals nicht viel kosten. Drin sind ein Asus Mainboard mit einem Skylake Celeron, 4GB DDR4 RAM, eine 128 GB SSD für das Debian, eine 500GB Platte für die Webroots, und zwei weitere (eine 4TB, die andere 8TB) Platten für den eigentlichen Job von dem Teil, nämlich NAS sein.

Als Router kommt eine FritzBox 7490 zum Einsatz, da sie einfach die beste Leistung für meine Zwecke hat. Auf der FritzBox läuft dann eben noch der Deamon für den Dynamischen DNS Service, mehr macht das Teil nicht.

2. Internetanschluss

Wer sich das bis hier hin noch nicht denken konnte, ja, es handelt sich um keinen fancy professionellen Anschluss. Das hier ist eine Handelsübliche 100/40 VDSL Leitung von Vodafone. Allerdings mehr als genug bis jetzt. Mit so ner Leitung machen Dienste wie eine eigene Cloud erst so richtig Sinn, da man mit 40 Mbit schon wesentlich mehr anfangen kann als z.b. mit 10 Mbit. Und jep, die IP Adresse ändert sich mit jedem Mal neu verbinden, mehr dazu in viertens.

3. Domain

Ursprünglich hatte ich früher immer diese kostenlosen Domains bei Anbietern wie dot.tk, aber das wurde mit der Zeit unpraktisch und ich wollte einfach mal was richtiges haben, so hab ich dann relativ günstig asagi.moe erstanden. War ganz überrascht, dass die noch frei war. Der Name ist inspiriert von meinem Lieblingscharakter aus einem Anime namen Strike the Blood, nämlich Asagi Aiba.

4. DNS Anbieter & Dynamischer DNS Service

Da die DNS Einstellungen von meinem Domain Anbieter einfach komplett nutzlos waren, hab ich zu einer alt bekannten Alternative umgeschlagen, nämlich Cloudflare. Hat bis jetzt immer wunderbar funktioniert und die API regt es sogar an, sich seinen eigenen DDNS Client zu bauen, vielleicht gibt’s so was ja aber auch schon, keine Ahnung. Ja, wie oben schon erwähnt bestehen die DNS Einstellungen aus 3 CNAME Einträgen, die alle auf die gleiche Domain deuten, nämlich die des Dynamischen DNS Services.

(more to come… ich schreib weiter, wenn ich Zeit dafür finde, da kommt auf jeden Fall noch mehr)

Hallöchen Popöchen!

Servus, das hier ist der erste Post auf diesem Blog, in Zukunft kommt da noch mehr, versprochen. Funktionieren tut’s jetz‘ und es ist endlich so eingerichtet, wie ich mir das vorgestellt hab. ^^