Digitale Liebe

Liebe. Was ist das schon? Eine Illusion? manchmal frag ich mich das schon. Jede zweite Woche einen neuen Freund, eigentlich alle im Suff kennen gelernt. Entweder auf Tinder oder im Club. Nüchterne Menschen fassen ja auch kein Tinder an. Aber wo wir grad bei jungen Menschen sind. Wissen die den überhaupt, um was es bei der Liebe geht?

Unser Leben besteht aus Ablenkungen

Sei es dein Instagram-Feed, deine Twitter-Timeline, die Dult, Geburstagsfeiern der Freunde, Nachts weggehen. Was wollen die Leute damit erreichen? Na sich ablenken. Was ist der Sinn vom Ausgehen? Spaß. Was ist der Sinn vom Feiern? Spaß.

Abgelenkt von jeglichen wichtigen Dingen im Leben treiben wir dahin, angetrieben vom Spaß. Sozial sind sie alle, aber ob sie schon mal erlebt haben, was es bedeutet, wirklich geliebt zu werden, bleibt dabei außen vor. Vielleicht will man sich auch ablenken, weil man etwas erlebt hat, von dem man sich nur zu gern ablenken würde, aber das ist auch keine Lösung. Wenn man es verarbeiten will und lernen will, damit umzugehen, muss man sich damit befassen. Ablenken bohrt das schwerwiegende Thema nur weiter in die Tiefen des Unterbewusstseins, wo es massiven Schaden anrichtet, der sich auf das spätere Leben auswirkt.

Kaum haben wir eine freie Minute, holt man sofort das Smartphone aus der Tasche. Ist schon eine Angewohnheit geworden, denn man kann gar nicht mehr ohne diese ständige Ablenkung. Eine schlechte Angewohnheit. Wie viel Zeit hast du im Leben, um dich zu langweilen? Genug. Wie viel davon verschwendest du auf Instagram, Facebook, WhatsApp, Snapchat, Instagram, YouTube? Jede kleine Minute davon. Kaum geht der Lehrer aus dem Zimmer, muss man sofort nachschauen, ob jemand was wichtiges geschrieben hat. Es ist wie eine Sucht, man kommt einfach nicht davon los.

Ich selbst war auch „süchtig“, bis ich mir ein neues Handy gekauft habe, auf dem nur noch Apps sind, die ich wirklich brauche. Keine der oben genannten Apps. Und es hat mich Jahre gebraucht, an den Punkt zu kommen. Ausschlaggebend für den ersten Schritt war das loswerden von WhatsApp aufgrund einer gescheiterten Beziehung. WhatsApp zu deinstallieren, hat mir nicht nur geholfen, von dieser nicht-endenden Beschäftigung loszukommen, sondern auch mit einer Person abzuschließen, dir mir größtenteils geschadet hat.

Die zweite Beziehung war viel besser, jedoch ging sie nach einem knappen Jahr wegen eines ganz anderen Grundes zugrunde. Kurznachrichten. Wenn man alles, was man ausdrücken möchte, in Kurznachrichten fassen möchte, so bleiben dabei Gefühle auf der Strecke. Das Problem ist nicht, dass das Schriftliche keine Gefühle übermitteln kann, aber eher, dass man in Kurznachrichten weniger reinpackt, als man sollte. Klar gibt es Emoji, um dem ganzen ein wenig unterzuhelfen, Gefühle einfacher auszudrücken. Aber das Grundproblem bleibt bestehen.

Auch ist dieser ewige Kontakt mit dem anderen irgendwann ein Problem. Dass man sich wie ein altes Ehepaar fühlt, das sich eig nur noch streitet, nicht mehr fragt, wie der Tag so war, passiert viel schneller, wenn man sich ständig so leicht auf die Nerven gehen kann. Auch fällt dann Telefonieren viel schwerer, weil man sich eigentlich am Telefon nichts mehr zu sagen hat. Telefonieren, den Klang der Stimme hören ist für mich bei weitem nicht so gut, wie die Person wirklich zu treffen, aber besser als Kurznachrichten ist es allemal. In der Stimme steckt nämlich das Bisschen an Gefühl, das man bei Kurznachrichten vernachlässigt, zu übermitteln.

Manipulation

Abgelenkt von dem ständigen Drang, seine Social Media Accounts zu aktualisieren, schwimmen wir Jugendlichen dahin in unserem Leben und lassen uns von den Sozialen Medien unsere Gefühle beeinflussen. Facebook, dafür bekannt, weniger ethisch und datenschutzfreundlich zu Handeln hat ohne das Wissen ihrer Nutzer an ihnen selbst eine Studie gemacht. Feeds dieser unfreiwilligen Testpersonen wurden entweder mit mehr negativen oder mehr positiven Inhalten gespeißt, während die Gefühlswelt der Personen anhand ihrer Posts und Kommentare überwacht wurde. Herausgestellt hat sich, dass sich Nutzer massiv von diesem ungleichen Verhältnis an positiven und negtiven Inhalten beeinflussen lassen. Möchte man also eine Person dazu bringen, sich von jemandem zu Trennen, kann man seine Posts überwachen und ihn anschließend mit entsprechenden Inhalten hin zu der Trennung manipulieren. Dies ist eine große Gefahr für Beziehung und es sollte nicht Unterschätzt werden, in was für einer Machtposition sich Monopolkonzerne hier befinden.

Verbunden mit der gefühlslosen Kommunikation, die die Kommuniation per Kurznachrichten oft mit sich bringt, entsteht hier die perfekte Angriffsfläche für Leute, die einem was anhaben wollen. Postet man zudem auch Inhalte mit seinem Partner, öffnet man sich für noch mehr Angriffsfläche, da man nun direkt zu dem Thema von bösartigen Personen unterhalb seiner Posts manipuliert werden kann. So kann man direkt manipulative Kommentare untergemischt bekommen. Ist man unglücklich mit seiner Beziehung, kann einem unter diesen Posts jeder, der einem folgt, ein Kommentar zuschieben, das eventuell große Auswirkungen auf das Unterbewusstsein und damit das Verhalten zwischen der Personen hat.

Um was geht es denn jetzt bei der Liebe?

Liebe. Das ist … Freiheit, mit der anderen Person tolle Sachen erleben und sich über intime Dinge austauschen können. Liebe ist nicht sein Liebesleben mit allen teilen. Liebe ist eine Zweisamkeit von zwei Personen, die sich gern haben und nichts öffentliches. Darum sollte man seine Beziehung möglichst von der Öffentlichkeit fern halten. Denn sonst ruft man Neid, manipulative Ratschläge und Kommentare hervor, die der Beziehung nur schaden. Außerdem besteht Liebe nicht aus Kurznachrichten, selbst wenn man sich dabei über den Tag unterhält, es geht doch nichts darüber, sich mit der Person, die man liebt, persönlich zu treffen. Allerdings können Videotelefonie und Kurznachrichten auch stark dabei helfen, wenn man sich nicht einfach treffen kann und die Person eine Stunde weg wohnt beispielsweise.

Aber gibt es denn etwas schöneres, als sich nach mehreren Wochen endlich wieder zu treffen, in die Arme zu fallen und sich zu freuen, dass man den Anderen endlich wieder spüren kann?

Verfasst als Hausaufgabe für den Deutschunterricht.

Verkehrsplanung im 21. Jhd

Wenn man ein Verkehrssystem plant, was gibt es da zu beachten? Nun, im Grunde eigentlich nur zwei Dinge: Von wo nach wo wollen die Leute und wie viele sind es. Was man auch noch beachten sollte, das wäre, wann diese Leute fahren. Denn es gibt Stoßzeiten, zu denen man in die Arbeit oder zur Schule und wieder zurück möchte. Wäre ja doof, wenn Busse/Züge umsonst fahren oder völlig überfüllt sind.

Wie kommt man denn an diese Daten? Naja, traditionell startet man Umfragen, untersucht bestehende Auslastungen und hört auf Kritik und Lob der Nutzer. Alles so lala. An Umfragen wird nur ein sehr geringer Prozentsatz wirklich teilnehmen, Untersuchungen bestehender Systeme geben nur Auskunft über die Bestandheit des bestehenden Systems und Kritik und Lob der Nutzer werden selten gehört.

Traditionelle Methoden um ein Verkehrssystem zu planen sind also alle nicht ganz komplett. Entweder entgeht ein Großteil der aktuellen und potentiellen Nutzer oder es kann nur Kritik über ein bestehendes System eingeholt werden. Außerdem erfasst keine dieser drei Methoden so wirklich die eigentlich wichtigen Fakten: Wie viele Leute wollen von wo nach wo.

Das 21. Jahrhundert bringt allerdings wesentliche effektivere Methoden zur Erfassung dieser Fakten mit sich.

  1. Google Standortdaten.

Fast jeder besitzt heutzutage ein Smartphone. Jedes moderne Smartphone hat ein GPS Modul eingebaut. Das Smartphone weiß also immer wo es ist, sofern der Nutzer dies zulässt. Und wenn das Smartphone das weiß, dann weiß Google das auch. Man braucht sich nur die „Aktuelle Verkehrslage“-Karte in Google Maps anschauen. Hier wird in quasi live-Daten angezeigt, wie stark befahren eine Straße ist. Ermitteln tut Google diese Daten über Smartphones, die mit deren Betriebssystem laufen, also jedem Android Smartphone. Google Maps gibt auch Einblicke über den durchschnittlichen und aktuellen Zulauf bestimmter Orte. So kann man sich ein gutes Bild machen, wann ein Restaurant am meisten Besucher hat beziehungsweise ob sich der Versuch lohnt, dort ohne Reservierung einen Platz zu bekommen. Google weiß also theoretisch immer, wann wer wo ist. Diese Daten lassen sich beispielsweise von der Polizei anonymisiert abfragen. Bezogen auf ein Verkehrssystem lässt sich hiermit ein wunderbares Bild schaffen, wann wie viele Leute von wo nach wo wollen. Bei einer Zusammenarbeit mit Google ließe sich so ein Großteil der Pendler erfassen. Ausgeschlossen sind diese, die wissen, wie man ihren privaten Peilsender zurechstutzt, diese, die gar kein Smartphone besitzen und diese, die kein Google-Smartphone besitzen. Statistisch gesehen dürften Leute, die den ÖPNV nutzen und ein Google-Smartphone besitzen allerdings einen großen Anteil ausmachen. Das ist allerdings eine reine Vermutung. Google müsste hierfür nur anonyme Randdaten herausgeben, womit man eine unwahrscheinlich genaue Statistik erstellen könnte, die Auskunft über oben genannte Daten gibt.

  1. Online Formular.

Methode eins erfasst leider nur Leute, die den ÖPNV nutzen und über ein Android Smartphone verfügen, das von Google überwacht werden kann. Ich zum Beispiel falle schonmal nicht in diese Kategorie, darum muss etwas besseres her: Ein Online-Formular, in dem völlig anonym angegeben werden kann, von wo nach wo man regelmäßig Pendelt und wo man sonst hin und wieder mal hin müsste. So könnte man beispielsweise die ganze Oberpfalz in Teilstücke unterteilen, damit nicht die direkte Adresse nötig ist. Diese Teilstücke dürfen jedoch nicht größer sein als ein paar Häuser, denn sonst wird die Genauigkeit beeinträchtigt. Um zu gewährleisten, dass niemand doppelt oder jemand mit Wohnsitz außerhalb des Erfassungsgebietes nutzlose Daten beiträgt, bekommt jeder Einwohner des Erfassungsgebietes von der Stadt oder seinem Landkreis einen Brief mit einem 16 Stelligen Code. Jegliche erfasste Daten bleiben hierbei anonym, da die Briege mit den 16 stelligen Codes nicht speziell für eine Adresse bestimmt sind. Diesen 16 Stelligen Code kann man entweder über eine Smartphone-App scannen oder auf der Website eintippen. So lässt sich auch erfassen, wie hoch die Teilnahme-Quote ist. Wenn der Brief an wirklich jeden verschickt wird, kann in einem kurzen Schreiben darüber informiert werden, um was es sich hier handelt, warum man das macht und wie man es nutzen kann/soll. Dies bringt die Genauigkeit zumindestens so weit, dass jeder, der sich für den ÖPNV interessiert, die Möglichkeit bekommt, an der Planung teilzuhaben. Auf der Website kann man nach Eingabe des 16 stelligen Codes bis zu 10 Strecken festlegen, die man regelmäßig zurücklegt, also Pendelt. Eine Strecke besteht aus einem Startpunkt und einem Endpunkt von jeweils einem der bereits erläuterten Teile. Für jede Strecke kann man angeben, zu welcher Urzeit diese am häufigsten gefahren wird. Sollte man beispielsweise in der Früh immer mit dem Bus um 7:40 zur Schule fahren, so wählt man den Zeitraum zwischen 7 und 8 Uhr für die Strecke von Zuhause zur Schule. Die Rückfahrt ist wiederrum eine extra Strecke, die auch wieder mit Startpunkt Schule, Endpunkt Zuhause und Uhrzeit zum Beispiel 1 Uhr bis 2 Uhr festgelegt wird. Sollte man auch Nachmittagsunterricht haben, so setzt man außerdem zwei mal Nachmittagsunterricht haben und deswegen später heim fahren, so setzt man für zwei mal Nachmittags aus in der Woche zwei Gewichtungen um beispielsweise 17 Uhr und drei Gewichtungen um ein Uhr. Zu einer Strecke wird außerdem die Häufigkeit pro Woche erfasst. Für den Schulweg hätte man hier genau 5 mal pro Woche. Eine gelegentliche Fahrt in die Stadt am Freitag Abend kann man mit einer genauen Häufigkeit von 0.5 mal pro Woche oder ungenauer Häufigkeit von unter einmal pro Woche / unter einmal pro Monat angeben.

Das Vormular soll also anhand von Strecken, die mit Häufigkeit pro Woche und Uhrzeit abgespeichert werden, die zwischen vorher eingeteilten Gebieten gespannt sind, den Bedarf auf einen Fahrgast genau ermitteln. ÖPNV Planer können dann hergehen und diese Daten einem Progamm füttern, das eine Karte erstellt mit Linien von den Orten zu bestimmten Orten mit der Häufigkeit der Nutzung. Damit kann man völlig ohne vorher gefärbte Informationen ein sehr genaues Bild bekommen, was der aktuelle Bedarf ist. Mit solchen feinen Daten lässt sich ein außerordentlich genaues, auf den Bedarf abgestimmtes ÖPNV-System planen.

Für eine möglichst hohe Genauigkeit wäre es von nöten, dass möglichst viele Menschen dieses Formular nutzen, darum sollte die Website dafür möglichst unkompliziert gestaltet sein und der Brief muss verständlich formuliert, kurz und knapp darlegen, warum diese Untersuchung nötig ist und was die Schritte sind. Nicht nur ÖPNV Nutzer sollen angesprochen werden, sondern auch diese, die lieber mit dem Auto pendeln. Für diese sollte man bei der Planung einen Platz reservieren, denn erfasst werden bei der Untersuchung rein die potentiellen Nutzer. In einer zweiten Untersuchung kann dann nach der Einführung des komplett von Grund auf neu entwickleten Systems die reale Nutzung der potentiellen angeglichen werden und zu große Kapazitäten etwas eingedämmt werden.

In der Realität wird es sicherlich Abweichungen geben, die Fahrgäste nicht vorraussehen können, darum sollte immer ein bisschen mehr Kapazität übrig sein als aus der Untersuchung hervorgeht. Außerdem wird es Leute geben, die nicht verstehen, was sie da tun und unnütze Daten eingeben, das wird nicht zu verhindern sein, aber eins ist sicher: Dieses System erfasst genau die wichtigen Punkte für die Verkehrsplanung, besser als jedes andere Methode und würde wirklich jeden erfassen, auch die, die lieber Auto fahren.

Ich hoffe das gab eine Anregungen für zukünftige Planung von ÖPNV-Systemen, bis zum nächsten Beitrag, Lucy geht jetzt schlafen, ist schon halb zwei in der Nacht. Warum hab ich solche Ideen immer erst so spät?

Das Smartphone verschwendet deine Zeit

Smartphones sind Zeitverschwender. Wer mich kennt, für den klingt das jetzt wahrscheinlich ziemlich lustig. Bin beziehungsweise war ja immer bekannt als der absolute Handy-Süchtling unter meinen Leuten und an meiner Schule. Und es war auch wirklich eine schlimme Geschichte. Wir sind essen gegangen, ich hab mein Handy rausgeholt. Wir hatten Pause, ich hab mein Handy rausgeholt. Wir sind spazieren gegangen, ich hab mein Handy rausgeholt. Und was hab ich gemacht an meinem Handy? Naja, gab einiges zu tun. Nachrichten beantworten, Snapchat durchschauen, auf Twitter rumscrollen, mich von meinen Instragram berießeln lassen.

Irgendwann hab ich mich dann entschlossen, dass es so nicht weiter gehen kann und ich hab es geschafft, das einigermaßen zu reduzieren. Mit dem Kauf von meinem Laptop hab ich dann gemerkt, wie unproduktiv das kleine Ding eigentlich ist. Schreiben dauert unheimlich lange und die paar produktiven Apps, die mir wirklich was bringen, stell dir vor, es geht auch ohne die. Meine Busline kenn ich und ich recherchiere sowieso viel lieber auf einem richtigen Computer. Das hat mir natürlich auch unheimlich geholfen, von meinem Handy weiter loszukommen.

Vor ca zwei Monaten hat mein Smartphone, ein Samsung Galaxy Note 3, dann langsam angefangen rumzuspinnen. Ohne es auch nur irgendwie anzurühren war der Akku schon nach ein ein halb Tagen leer. Dauernd haben irgendwelche Dienste irgendwas im Hintergrund gemacht. Das ich auch bekannt als die gute alte Samsung Akku-Krankheit. Es hat mich jedenfalls zu dem Punkt genervt, dass ich ernsthaft überlegt hab, mir ein Purism Librem 5 zu holen, wie sich aber herrausstellte, war das doch etwas zu gewagt vorallem in Bezug auf den hohen Preis von an die 600€. So hab ich mein nach einem Android Smartphone umgeschaut, das ein offenes Android Betriebssystem nachem LineageOS am laufen hat. Grund dafür war, dass ich meine Privatsphäre erhöhen wollte und von den immer verfolgenden Google Diensten abstand bekommen wollte.

Schließlich hab ich dann ein fast nagelneues Samsung Galaxy Note 3 für 130€ auf ebay gekauft, das ich noch am darauf folgenden Tag mit LineageOS ausgestattet habe. Ein sehr guter Deal wie ich finde. Und ja, ich habe mir genau das gleiche Handy nochmal gekauft. Mit dem kenn ich mich aus, das funktioniert prima, hat alles, was ich brauche und keinen unnötigen Schnickschnak.

So viel zur Vorgeschichte. Denn dieses Mal bin ich mein einrichten meines Smartphones einen ganz anderen Weg gegangen. Ich habe tatsächlich nur die Apps installiert, die ich unbedingt brauche. Ich hab überlegt, was ich mit meinem Handy tatsächlich mache und das sind folgende Dinge: Anrufen, Nachrichten beantworten, Musik hören, nachschauen, wann mein Bus geht, Fotografieren und hin und wieder im Internet Surfen. Was hab ich also installiert? Tatsächlich nicht mehr, als PowerAmp, meinen Musikplayer, die App für unseren ÖPNV, Firefox, eine Kamera App, die ich sehr gern benutze und Telegram. Kein WhatsApp, kein Instagram, kein Snapchat, kein YouTube, kein Twitter. Alles Dinge, ohne die ich am Handy wunderbar auskomme.

An dieser Stelle ist es Zeit, über meine WhatsApp Geschichte zu reden und warum ich auf meinem eigentlichen Handy kein WhatsApp mehr habe. Alles fing an mit Google+. Ich hab mich für Anime und Manga interessiert, weil ich über einen Musik Promotion Channel auf YouTube zufällig auf Anime Artwork gestoßen bin. Ich wollte nie ein größeres soziales Netzwerk benutzen, beim Facebook Mainstream mitzumachen, hat mir noch nie gefallen. Der Gedanke, Dinge aus meinem privaten Leben mit Kreisen zu Teilen. Also hab ich Gruppen gesucht, die ein spezielles Thema verfolgen, über das man dann Posten und Schreiben kann. Über Google+ bin ich zum Thema Anime und Manga fündig geworden. Google+ gibt es seit ein paar Tagen nicht mehr, aber ich hab dort viele tolle Leute kennen gelernt, viele tolle Sachen entdeckt und viel Zeit verbracht. Irgendwann hat dann jemand einen Post gemacht über eine WhatsApp Gruppe zu diesen Themen und ich hab ein bisschen überlegt, aber hab letztendlich meine Nummer jemandem gegeben, die mich hinzugefügt hat. Und so hab ich meine hauptsächliche Zeit auf WhatsApp verbracht für das nächste Jahr. Ich hatte einen heiden Spaß, hab mich viel unterhalten und unter anderem meine jetzige (und vorherige) Freundin kennen gelernt.

Nur irgendwann wurde das zu viel. Mein Gehirn hatte keine Pause mehr, war durchgehend mit irgendwas beschäftigt. Am Anfang ist mir das auch aufgefallen, einem schnell Chatverlauf zu folgen und etwas zu schreiben, erfordert eine hohe Lesegeschwindigkeit und am besten WhatsApp Web mit einer richtigen Tastatur. Aber spät hab ich mich daran gewöhnt und gar nicht gemerkt, wie ich mein Gehirn mit abwechselndem Osu! spielen und WhatsApp schreiben nach und nach immer mehr überfordert hab. Im November 2016 hatte mich allerdings eine Bekanntschaft so weit in den Wahnsinn getrieben, dass ich einfach nur noch raus wollte aus WhatsApp. Der Fakt, dass WhatsApp kurz zuvor an Facebook verkauft wurde, hat mich angewiedert und diese eine Person hat mich letztendlich dazu gebracht, meine messages.db und alles andere an WhatsApp Daten zu sichern und diese App komplett von meinem Handy zu löschen. 820 Megabyte and reinem Text in Form einer sqlite-Datei ist über diesen Zeitraum entstanden. Wenn man sich überlegt, dass jede Nachricht durchschnittlich nur einige Byte groß ist, kann man sich ungefähr ausrechnen, dass in diese Zeitraum ein Nachrichtenverkehr von über Hunderttausend Nachrichten entstand. Wie viel Zeit es mich gekostet hat, einen Großteil davon zu lesen und zu verfassen, will ich mir gar nicht ausmalen.

Aber jetzt wieder zurück zum Thema: Was ich dadurch erreicht habe, nun ein Smartphone zu besitzen, das mich nur über einen Webbrowser und Telegram mit der Außenwelt verbindet, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Zeit. Mehr Zeit. Viel mehr Zeit. Endlich konnte ich mich auf die Schule konzentrieren, hatte zwischen den Osu!-Maps Zeit zum runterkommen. Und zusätzlich dazu verschwende ich keine Zeit mehr vor dem Einschlafen, am Küchentisch in der Früh, in der Schule. Ich habe diese Zeit, die ich vorher permanent am Handy war zu eine Zeit gemacht, die ich für mich habe und für den sozialen Umgang.

Des weiteren hab ich es geschafft, meinen YouTube-Video Konsum dahingehend einzudämmen, dass ich nur noch bewusst Dinge schaue, dich mich interessieren. Ich habe ganz einfach die Erfahrung gemacht, dass man sich nicht nur von seinem Smartphone, sondern generell von Plattformen berießlen lässt, weil einem gerade langweilig ist, oder einem nicht nach etwas Produktiven ist. Und ich kann das Absolut verstehen, nach einem Schultag von 8:10 bis 17:00 hat man am Ende keine Lust mehr, auch nur irgendwas Produktives zu tun, da schmeißt man den Fernseher an und gut is‘. Oder man kuschelt sich ins Bett ein und beschäftigt sich mit Twitter oder ähnlichem.

Vielen ist bestimmt aufgefallen, wie leicht man dabei mehr Zeit verbringt als man will. Denn Lebensunterhalt der Plattformen ist es, dass sie die Zeit, die man auf der Plattform verbringt möglichst lange gestalten, sodass man möglichst viel Werbung sieht und möglichst viel Geld verdient wird. So lässt man sich also von einem Algorithmus einer Plattform zuschütten, die nicht den Sinn hat, einem gute Inhalte zu präsentieren, die die Interessen von einem selbst verfolgen, sondern den Hintergedanken hat, einen möglichst lange auf der Plattform zu behalten.

Was kann man also zum Abschluss sagen, dass das hier nicht noch länger wird? Man sollte sich gut überlegen, mit was man wie viel Zeit verbringt, denn sonst verliert man die Kontrolle unumgänglich. Was einen sehr gut dabei unterstütz, ist keine Apps auf dem Handy zu haben, die keinen direkten Nutzen haben. Man sollte unbedingt einen Abstand zwischen sich und dem Netz schaffen. Einen Abstand, der so groß ist, dass man seine Zeit bewusst verbringt und nicht einfach nur unnötig Zeit verliert und verschwendet. Was mich an Social Media Netzwerken noch stört, werde ich in einem weiteren Beitrag erklären, denn der Kontrollverlust über seine Zeit ist nur eines von vielen Problemen.

Und damit bis zum nächsten Beitrag, ich geh jetzt eine Runde Osu! spielen, Lucy.

Direct Stream Digital vs. PCM

Was man an digitalem Audio verbessern könnte? So einiges. Nachdem man nun sagen kann, dass die schlimmste Phase des Loundness Wars überstanden ist und somit eigentlich nur noch Pop Musik davon betroffen ist, kam man auf die Idee, einen neuen Standard zum speichern von Digitaler Musik zu entwickeln. „Warum eigentlich? CDs funktionieren doch wunderbar!“, könnte man da sagen. Aber nein, das tun sie nicht.

Als digitales Audio so die ersten Anfänge hatte, da war musste man ganz schön tief in die Tasche greifen, um ein ordentliches Gerät zu bekommen. Warum? Nun, das hat mehrere Gründe. Zum einen, weil es bei 16 Bit Audio einfach unglaublich schwierig ist, so ca 65 tausend unterschiedliche Spannungen so genau zu treffen, sodass es sich auch noch gut anhört und zum anderen, weil beim Aufnehmen ein ziemlich guter Filter gebraucht wird, um die höheren Frequenzen davon abzuhalten, in das Innere eine ADC (Analog Digital Converter) zu kommen und für unangehnehmes Alising zu sorgen.

So hat man also zwei große und wichtige Faktoren, die beachtet werden müssen, wenn man ein PCM Signal in eine saubere elektrische Welle umwandeln möchte oder eben umgekehrt.
Sowohl ein guter Filter, als auch ein 16 Bit DAC sind unglaubich schwierig um standartmäßigen Design günstig herzustellen und hier kommt PWM (Pulsewidth Modulation) ins Spiel. Wie trifft man also 65 tausen unterschiedliche Spannungen korrekt? Genau, gar nicht. Das ist die Lösung. Wer weiß, wie ein PWM signal funktioniert, der kann sich schon vorstellen, wie das aussieht. Denn man macht aus den 16 Bit ganz einfach 4 Bit. Bleiben noch 16 Spannungen. Das ist einfach zu machen. Aber wie kann man jetzt damit ein 16 Bit Signal ausgeben? Nun, man schaltet diese 4 Bit einfach auf einer unglaublich hohen Frequenz und benutzt PWM, um Spannungen zu erzeugen, die nicht direkt von dem 4 Bit DAC erzeugt werden können, einfach, indem man schneller oder weniger schnell das Signal ein und auschaltet. Wer allerdings weiß, wie ein PWM Singal aussieht, der weiß auch, dass dadurch ein Haufen Nebenfrequenzen entsteht, der mit einem Filter, der diese nicht durchlässt, ganz einfach behoben werden kann. Voila, man hat die billigste Version eines PCM DACs, die sich heutzutage in so ziemlich allen Geräten finden lässt. Einfach zu produzieren, billig zu produzieren und klingt erstaunlich gut.

Und was ist dann DSD?

Naja, dieser 4 Bit-hybrid DAC ist im Endeffekt eine verkomplifizierte Version eines DSD DACs. Der Erfinder von DSD hat sich nämlich gedacht: „Hey, was wäre denn, wenn wir einfach nur eins von diesen vier Bits nehmen und komplett mit dem PWM Prinzip arbeiten?“ Und genau das wurde gemacht. Man hat ganz einfach ein einziges Bit, das extrem schnell geschalten wird, im Bereich von mehreren Megahertz. Damit kreiert man einfach ein PWM Signal, dessen Level man dann zwischen 100% und 0% Spannung regelt und am Ende hängt man noch einen Filter dran, der einfach diese extrem hohe Frequenz herausfiltert. Und weil Filter für solche Sachen sehr einfach sein können, da die Frequenz so hoch ist, reicht es in dem meistens Fällen, eine Schaltung mit einem Kondensator zu benutzen.

Und funktioniert das gut? Oh ja! Sehr gut sogar! Es gibt von DSD noch einige andere Formate, die jeweils die Grundfrequenz verdoppeln, also noch genauer sind und so ziemlich alle höher klassifizierten DACs verwenden am Ende DSD, um das Signal auszugeben, weil man damit bei gleichen Kosten eine viel höhere Genauigkeit erreichen kann. „richtige“ PCM DACs gibt es meines Erachtens nicht mal mehr zu kaufen.

Klingt gut! Gibt’s auch Nachteile?

Oh ja, die gibt es. Nämlich bei der Verarbeitung von solchen Signalen. Direct Stream Digital eigent sich zwar hervorragend zur kostengünstigen und hochqualitativen Digitalisierung von analogen Signalen und ist auch spitze in der Reproduktion solcher. Was man damit allerdings nicht machen kann, das ist Audio verarbeiten. Um ein DSD Signal im Nachhinein zu bearbeiten (Postprocessing, Mastering, etc.) ist es unumgänglich, dieses Signal zuerst in PCM zurück zu wandeln, da man sonst absolut keine Möglichkeit hat, das Signal zu verändern. Zumindest sagen das Leute, die mit so etwas arbeiten und Ahnung davon haben sollten.

Und was ist dann mit SACDs? Sind das dann unveränderte Aufnahmen von der Performance? Nein, dann genau hier ist der Haken. SACDs werden zwar als Direct Stream Digital Medium verkauft, allerdings kann man zu einem Großteil davon ausgehen, dass die Aufnahme immernoch mit PCM gemacht wurde, das dann bearbeitet wird und anschließend nach DSD convertiert wird. Und dieser Prozess ist nicht lossless.

Fazit und Ausblick

DSD eigenet sich wunderbar zur Aufnahme und Reproduktion von analogen Audiosignalen, jedoch ist es nicht geeignet, um in einem Tonstudio das Audio anschließend zu mastern, die einzige Option dafür ist PCM. Dass man dabei das Audio von DSD nach PCM konvertieren muss, ist unumgänglich, aber ganz ehrlich: Das macht doch sowieso jeder PCM DAC schon so oder so, warum sollte das also interessieren? Man nimmt ganz einfach in einer extrem hohen Bitrate in DSD auf, konvertiert es dann mit einem sehr guten Algorythmus für eine sehr hohe Bitrate in PCM. Zum Beispiel von DSD512 nach PCM 32 Bit und 786kHz. Das ist zwar übertrieben hoch, aber dann kann mit mit dem Audio problemlos Arbeiten, ohne auch nur ein Stückchen davon zu merken, dass diese Konvertierung nicht verlustfrei ist, denn sie ist nahezu verlustfrei.

Was man hier auch noch anbringen sollte, das ist die Existenz von Upsampling und Downsampling Algorythmen wie dem von SoX. Denn ich denke nicht, dass auch nur irgend ein analoger Filter so gut sein kann, wie dieser digitale. Dann kann man das Problem mit den extrem hohen Frequenzen nämlich einfach digital lösen. Man filtert sie digital heraus. Dann braucht man keinen extrem teueren analogen Filter, um einen teueren ADC zu betreiben, sondern man nimmt einfach einen günstigen Filter – je höher die Lowpassfrequenz, desto günstiger sind diese Filter nämlich auch – und nimmt einen ADC, der eine sehr hohe Abtastrate hat. Jegliches Alaising kann man schließlich digital verhindern, wenn man auf die üblichen 44,1kHz gehen möchte für eine einfache CD.

Gleiches Spiel beim Endbenutzer: Wenn der DAC sowieso alles in DSD konvertiert, um es abzuspielen, dann kann man auch gleich einfach einen Prozessor das DSD Signale berechnen lassen, wenn man davor noch Dinge, wie einen digitalen Equalizer, schalten möchte. Sonst müsste man das ganze ja doppelt machen: DSD nach PCM → DSP in PCM → PCM nach DSD im DAC → DAC. So hat man nur: PCM → DSP in PCM → PCM nach DSD → DAC.

Und ob man’s glauben will oder nicht, manchmal haben Minimalisten einfach Recht, denn eine Vereinfachung des Signalwegs wird auch unweigerlich zu einer Verbesserung der generellen Qualität führen, zumindest bei den Endgeräten. Das sollte logisch verständlich sein. Genau deswegen klingt ein 2-Way Lautsprecher nämlich auch besser, als ein 3-Way Lautsprecher, wenn sie genau so viel kosten, weil der 2-Way Lautsprecher logischer Weise ein einfacheres Design hat und wenn das gescheit gemacht wird, hat man von dem 2-Way Lautsprecher mehr.

Also nochmal ganz kurz:
– Umwandeln zwischen analog und digital: DSD
– Bearbeiten von Digitalem: PCM

Wollte das einfach mal loswerden, bis zum nächsten Beitrag!

Asagi-Subs

Viele von euch werden das Problem kennen: Die Anime on Demand Seiten haben zu schlechte Qualität, die BluRays in den Regalen sind zu teuer und auch nicht unbedingt gerade das beste vom Kuchen, was Videoqualität angeht, die Untertitel sind schlampig übersetzt und es gibt weder Farbsubs noch Karaoke.

Das soll jetzt ein Ende haben!

Ich präsentiere Asagi-Subs! (über den Namen liese sich später diskutieren)
Wir wollen eine Subgruppe sein, die diesem ganzen Blödsinn ein Ende bereitet. Wie soll das funktionieren? Nun, Es gibt schon sehr viele extrem gute Subgruppen da draußen, die seite Jahren fleißig Subben und das in exzellenter Qualität. Sie stecken so viel Mühe und Herzblut rein, dass das Endergebnis einfach nur gut werden kann. Und hier die Idee: Warum sollte man diesen wundervollen Gruppen also Konkurrenz machen, wenn sie ihre Arbeit so gut machen und wahrscheinlich auch besser als jeder Verlag oder jedes irgendwas, das das kommerziell macht? Anstatt sie dazu zu zwingen, ihre Fansub-Releases aus dem Netz zu nehmen, weil man als großer Verlag gerade die Lizenz dafür gekauft hat, könnte man sich ihnen doch einfach anschließen und ihnen ein Angebot machen, das folgerndermaßen aussehen könnte:

Hallo Fansubgruppe XY, wir bieten euch hiermit an, an unserem Release zu Anime XYZ mitzuarbeite. Ihr bekommt jegliches Videomaterial oder andere Quellen kostenlos gestellt und könnt einen exzellenden Untertitel für diesen wundervollen Anime schaffen. Selbstverständlich würden wir euch am Gewinn mit einem gewissen Prozentsatz beteidigen, mit dem ihr sehr leicht eure Unterhaltskosten decken könnt und vielleicht sogar einiges übrig bleibt. Wir würden uns über eine Rückmeldung und eventuell auf eine gute Zusammenarbeit mit euch freuen.

Das wäre jetzt ein Beispiel für einen neuen Anime, den eine Gruppe plan, zu subben. Wenn eine Gruppe bereits Untertitel für eine Serie hat, würde das für die Gruppe sogar bedeuten, dass sie eventuell gar nichts mehr machen muss oder nur geringfügige Änderungen vornehmen muss.

Wenn eine Subgruppe einwilligt, dann entstehen folgende Bedingungen:

  • Die Weiterverbreitung in voller Qualität muss eingestellt werden
  • Die Weiterverbreitung einer Version in 480p mit im Video eingebrannten Untertiteln und Logo von Asagi-Subs ist erlaubt und sogar erwünscht, jedoch muss an bestimmen Stellen (wie nach dem Opening oder nach dem Ending) ein Clip im Video sein, der auf Website von Asagi-Subs hinweist und darüber aufklärt, dass ein Download in voller Qualität für wenig Geld (dazu später mehr) dort verfügbar ist und man die Gruppe, von der man den Anime gerade schaut, damit unterstützen würde
  • Vor der Weitergabe der Untertitel an Asagi-Subs ist unbedingt ein Quality-Check durchzuführen
  • Von Asagi-Subs bereitgestelltes Material darf unter keinen Umständen weiter veröffentlicht werden, dies kommt einer Urheberrechtsverletzung gleich und wird verfolgt

Das ist auch schon Alles.

Asagi-Subs wird auf deren Website mehrere Möglichkeiten anbieten, die lizenzierten Animes anzuschauen:

  • Als hochqualitativer Stream für Geräte mit DRM Unterstützung; ähnlich wie Netflix, nur dass hier sehr viel Wert auf die Videoqualität gelegt werden wird
    • Anschaubar auf Smartphones und Smart-TVs mit entsprechender App oder im Browser mit HTML5 und DRM Unterstützung
    • Selbstverständlich ermöglicht die App den Download einzelner Folgen oder ganzer Serien zum späteren Ansehen
  • Als verschlüsselter Download für Computer
    • Abspielbar auf jeder Platform, die von dem Media Player MPV unterstützt wird
    • Ein entsprechendes MPV-basiertes Programm wird entwickelt werden und der Source Code wird einsehbar sein
    • Das Programm wird ihre derzeitige MPV-Konfiguration mit allem möglichen Funktionen unterstützen

Das Businessmodell wird folgendermaßen aussehen:

  • Es gibt die Möglichkeit einzelne Serien für einen günstigen Preis zu kaufen, je nach dem welche Qualität, orientiert wird sich hier an anderen Video on Demand Diensten
  • Außerdem besteht die Option sich für ein Monats- oder Jahresabbo für verschiedene Videoqualitäten anzumelden
    • Mit jeder Option besteht die Möglichkeit zum Download und zum Streamen
  • Wenn deutsche Audiospuren verfügbar sind, wird über ein BluRay-Release nachgedacht

Was Asagi-Subs erreichen will:

Wir wollen bezahlbare Animes für Jeden, der einfach nur legal Anime schauen will und zwar auch diese, die es noch auf keiner Anime on Demand Seite gibt oder auch für Enthusiasten, die jeden noch so kleinen Video-Fehler bemerken und bemängeln (wie mich). Ziel ist es, Fausubgruppen finanziell zu unterstützen und gleichzeitig den schlechten, kommerziellen Untertiteln ein Ende zu bereiten. Es soll eng mit den Encodern zusammen gearbeitet werden, um eine gute Kompatibiltät mit unseren Systemen zu ermöglichen und gleichzeitig eine Spitzen-Videoqualität zu erreichen, die womöglich sogar besser als das BluRay-Material aus Japan ist. Und nicht nur mit den Encodern soll gute Zusammenarbeit stattfinden, sondern mit dem gesamten Team einer Fansubgruppe um am Ende ein Release zu haben, auf das man stolz sein kann, dass es bei Asagi-Subs online ist. Übrigens wird sehr stark darauf geachtet werden, die Fansubgruppen nicht in den Schatten zu stellen. Es wird in den Credits, auf der Seite selbst und später auch auf den BluRays zu lesen sein, welche Fansubgruppe(n) an diesem Release beteidigt war(en). Dazu zählt auch, welche einzlenen Leute, was genau gemacht haben.

Wir sind sehr offen für Kritik und Vorschläge von Leuten, die mehr Ahnung und Skill haben in den angesprochenen Teilgebieten, als die eine Person, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages Mitglied von Asagi-Subs ist.
Außerdem ist jede Hilfe, die Oben genannten Ziele und kriterien zu erfüllen, sehr willkommen, denn eine Person allein kann das alles gar nicht schaffen.

Bitte schreibt in die Kommentare, wenn ihr einen Disquis Account habt, oder kontaktiert mich per Discord oder Twitter DM. Ich freue mich auf Kommentare oder Nachrichten,

Lucy.

Hallöchen Popöchen!

Servus, das hier ist der erste Post auf diesem Blog, in Zukunft kommt da noch mehr, versprochen. Funktionieren tut’s jetz‘ und es ist endlich so eingerichtet, wie ich mir das vorgestellt hab. ^^